Abstimmungen vom 10. Juni 2018

Über die Vollgeld-Initiative wird rund ein Drittel weniger berichtet als über das Geldspielgesetz. In beiden Sprachregionen ist die Tonalität gegenüber der Vollgeld-Initiative klar negativ und die Tonalität gegenüber dem Geldspielgesetz knapp negativ.

Das Geldspielgesetz wird in den Medien etwas mehr beachtet als eine durchschnittliche Vorlage; untypisch für eine Behördenvorlage ist das Übergewicht der ablehnenden Stimmen. Die Tonalität ist schon zu Beginn der «heissen Phase» negativ und entwickelt sich nach einem kleinen «Zwischenhoch» erneut negativ.

Beim Geldspielgesetz prägen Parteien die Diskussion. Besonders die FDP ist medial präsent, vor allem mit ablehnenden Voten. Konflikte zwischen Jung- und Mutterparteien sorgen für Aufmerksamkeit.

Bei der Vollgeld-Initiative ist das Volumen der Berichterstattung durchschnittlich. Auch dass sie in den Medien überwiegend Kritik erfährt, ist für eine Volksinitiative typisch. Die Ablehnung wird aber über die Zeit hinweg nicht stärker.
Bei der Vollgeld-Initiative treten vor allem die Initianten selbst in Erscheinung. Konflikte innerhalb von Parteien finden nur schwache Resonanz.
 

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Analysezeitraum: 19. März 2018 bis 13. Mai 2018