Krise der Wirtschaftsberichterstattung: Fluch oder Segen für die Corporate Reputation?

Die Digitalisierung der Medien hat zu einer Krise des traditionellen Informationsjournalismus geführt. Die Finanzierungsmodelle funktionieren nicht mehr. Folgen davon sind Personalabbau, fehlende Recherchekapazitäten und ein allgemeiner Machtverlust der Medien. 

Darunter leidet auch die Qualität des Wirtschaftsjournalismus. Zwar stärken diese Entwicklungen die öffentliche Definitionsmacht der Wirtschaft, der PR und neue Content-Formate wie Native Advertising gewinnen an Bedeutung. Doch ein schwacher Wirtschaftsjournalismus birgt vor allem Gefahren für die Corporate Reputation.

Die Fachkompetenz der Medien nimmt ab, die Berichterstattung wird erratischer und skandalisierender. Die Reputation wird damit volatiler. Unternehmen können deshalb kein Interesse daran haben, in ein Zeitalter der postfaktischen Wirtschaftsberichterstattung einzutreten.

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