Realwirtschaft leidet unter sinkenden Reputationswerten

Die Medien-Öffentlichkeit zeichnet auch für das 4. Quartal ein düsteres Bild der Wirtschaftslage.

Die Reputationswerte der Finanzwirtschaft sind mit -30 nach wie vor sehr tief. Eine nachhaltige Verbesserung der Reputation wird auch im 4. Quartal durch die negativ treibende Kraft der Banken verhindert.

Massgeblich dafür verantwortlich sind die Occupy-Bewegung, der US-Steuerstreit, die Neuverhandlung DBA mit Deutschland und der UBS-Trading Skandal.

Die Reputationswerte der Realwirtschaft liegen zwar deutlich über denjenigen, der Finanzwirtschaft, erleiden im 4. Quartal aber Einbussen. Verantwortlich dafür ist die allgemeine Krisenwahrnehmung im Umfeld, welche die Zukunftserwartungen gegenüber der Realwirtschaft einzutrüben beginnt.

In der Pharmabranche wirken sich der steigende Preisdruck, die sinkenden Margen sowie die auslaufenden Patente negativ auf die Reputationsdynamik aus.

Aber auch der Detailhandel und die Telekombranche beeinflussen die Reputationswerte der Realwirtschaft negativ. Ersterer hauptsächlich aufgrund der anhaltenden Debatte über die Hochpreisinsel Schweiz und die Telekombranche wurde durch den Milliardenabschreiber von Fastweb belastet.

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