Abstimmung vom 10. Februar 2019

In der Schweizer Medienarena wird über die Zersiedelungs-Initiative der Jungen Grünen nur durchschnittlich intensiv berichtet. Dies zeigt der direkte Vergleich mit der Referenzvorlage, der Fair-Food-Initiative der Grünen vom September 2018.

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Die Zersiedelungs-Initiative erreicht rund 7% weniger Medienbeachtung als Fair Food. Die Zersiedelungs-Initiative erzielt damit etwa gleich viel Resonanz wie das Referendum gegen das Sozialversicherungs-Gesetz (September 2018), das ebenfalls nur durchschnittlich intensiv thematisiert wurde, und weniger als halb so viel wie die klar überdurchschnittlich stark thematisierte Selbstbestimmungs-Initiative (November 2018).

Die Zersiedelungs-Initiative erfährt mehr Kritik als Zustimmung (-15). Die negative Tonalität gegenüber einer Volksinitiative ist typisch. Der Tonalitätswert von -15 ist allerdings nicht im stark negativen Bereich. Andere Volksinitiativen wie «No Billag» (-32), die Vollgeld-Initiative (-29) oder die Initiative zur Ernährungssicherheit (-26) stiessen auf mehr Kritik. Die relativ verhaltene Kritik gegenüber der Zersiedelungs-Initiative liegt in einem ähnlichen Bereich wie frühere Vorlagen der Grünen, allen voran Fair Food (-13).