Top-Themen im 1. Quartal 2016

Aus Perspektive der Schweizer Medien war das erste Quartal 2016 von hoher Unsicherheit geprägt: Krisen, Kriege, Korruption und der islamistische Terror dominierten die Berichterstattung. Die Unsicherheit wurde zudem durch das ungeklärte Verhältnis der Schweiz mit der Europäischen Union sowie die Spannungen innerhalb der EU selbst weiter gefördert (Drohender Brexit, Migrationsthematik).

Während die Medienberichterstattung im vierten Quartal des letzten Jahres stark im Zeichen der Parlaments- und Bundesratswahlen stand, war der Beginn des neuen Jahres stärker von aussenpolitischen Ereignissen geprägt.

Von den Inlandthemen verzeichneten im ersten Quartal dieses Jahres einzig die Abstimmungsvorlagen vom 28. Februar (insbesondere die Durchsetzungsinitiative) und die Asylpolitik sehr viel Medienresonanz. Wirtschaftsthemen waren im ersten Quartal wenig relevant: Nur die Schweizer Konjunktur und die Unternehmenssteuerreform III rangieren in den Top 20. 

Zum dritten Mal seit Anfang 2015 rangiert mit den Attentaten vom 22. März in Brüssel ein Terroranschlag in den Top 5 einer Quartalsagenda.

Im Unterkapitel "Fokus: Islamistischer Terror" wird gezeigt, wie unterschiedlich resonanzstark islamistisch motivierte Terroranschläge seit Anfang 2015 in der Schweizer Medienöffentlichkeit thematisiert wurden und wie die Metaberichterstattung über Islamismus und Terrorbekämpfung in diesem Zeitraum verläuft.

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Medienagenda 1Q2016 (PDF, 743 KB)