Wirtschaftsberichterstattung verliert an Frühwarnkapazität

Die Wirtschaftsberichterstattung thematisiert zunehmend weniger Steuerungs- und Regulationsfragen auf der Makroebene. Dafür nimmt der personalisierende und Unternehmens-bezogene Berichterstattungsanteil zu (Mikro/Meso). Dadurch verliert die Wirtschaftsberichterstattung an seismographischer Frühwarnkapazität. Es gelingt zunehmend weniger, frühzeitig Krisenerscheinungen (z.B. Blaseneffekte) anzumahnen. Wie sich die Wirtschaftsberichterstattung verändert, lesen Sie im Jahrbuch Qualität der Medie, Ausgabe 2010, Kapitel VI.2.2.