Wirtschaftsberichterstattung im Zeichen der Krise

Die Medienberichterstattung in der Schweiz ist durch eine zunehmende Krisenwahrnehmung geprägt. Der Anteil der Wirtschaftsthemen bei rund 46 Medientiteln aus Print, Online und Rundfunk hat stark zugenommen. Zudem hat sich die Perspektive der Journalisten verändert. Nicht mehr Personen und Unternehmen sondern im verstärkten Masse makroökonomische und wirtschaftspolitische Themen stehen im Fokus der Berichterstattung (u.a. Eurokrise, starker Franken, Probleme Exportindustrie). Diese Entwicklung stellt ein klassisches Krisenphänomen dar. In Phasen hoher ökonomischer Unsicherheit erhöht sich das Bedürfnis nach volkswirtschaftlichem Orientierungswissen. Als Folge davon verliert die Berichterstattung über Unternehmen und Personen an Bedeutung.

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