SVP-Bundesratskandidaten können in der Medienarena nur bedingt überzeugen

Bericht 3: SVP-Bundesratskandidaten können in der Medienarena nur bedingt überzeugen

Die offiziellen Kandidaten der SVP überzeugen in der öffentlichen Wahrnehmung nicht restlos. Laut Medien erfüllen sie das Profil für die Nachfolge von Bundesrätin Widmer-Schlumpf nur bedingt. Die Berichterstattung zu Bundesrats- und Ständeratswahlen insinuiert, dass der SVP, im Gegensatz zu FDP, CVP und SP, bisweilen mehrheitsfähiges Personal fehlt. Das Vorgehen zur Nomination der Bunderatskandidaten belastet zwar punktuell die Reputation der SVP, als Gewinnerin der Nationalratswahlen kann sie insgesamt aber deutlich zulegen.

Leicht positive Tonalität für Guy Parmelin

Für diese Ausgabe wurde die mediale Beachtung und Bewertung der offiziellen SVP-Bundesratskandidaten und als Vergleichsgrösse weitere medial verhandelte Kandidaten für den Zeitraum 16. – 3. Dezember erhoben. Datenbasis sind 124 Medienbeiträge und 303 Kandidatencodierungen. Das Mediensample umfasst die Zeitungen Blick, Le Matin, Le Temps, NZZ, Tages-Anzeiger, 20 Minuten sowie die Fernseh- und Radiosendungen Tagesschau, 10 vor 10, Echo der Zeit und Rendez-Vous von SRF.