Rückblick auf die Scientifica 2026
Deepfakes erkennen, die eigene digitale Resilienz testen und Forschung hautnah erleben: Das fög-Team war vom 28. bis zum 30. August 2026 gemeinsam mit dem IKMZ an der Scientifca 2026, dem Wissenschaftsfestival von UZH und ETH Zürich, vertreten. An unserem interaktiven Stand konnten Besucher:innen aktuelle Forschung rund um Deepfakes und Desinformation selbst erleben, mit unseren Wissenschaftler:innen ins Gespräch kommen und mehr darüber erfahren, wie wir die Auswirkungen KI-generierter Inhalte untersuchen. Mit rund 40'000 Besucher:innen verzeichnete die Scientifica 2026 einen neuen Besucher:innenrekord und war damit die grösste Ausgabe des Wissenschaftsfestivals von UZH und ETH Zürich seit dessen Bestehen.
Bildquelle: Alessandro Della Bella
Deepfake-Forschung anschaulich miterleben
Der Fokus unseres gemeinsamen Stands an der Scientifica lag auf der Forschung zu Deepfakes und Desinformation. An verschiedenen interaktiven Stationen konnten sich die Besucher:innen mit dem Thema auseinandersetzen, selbst aktiv werden und mit unseren Wissenschaftler:innen über konkrete Fragen ins Gespräch kommen.
Das fög und das IKMZ beschäftigen sich bereits seit mehreren Jahren mit der Verbreitung und den Auswirkungen von KI und Deepfakes in der digitalen Medienwelt. Die Scientifica bot eine gute Gelegenheit, diese Forschung einer breiteren Öffentlichkeit näherzubringen, gemeinsam über Chancen und Risiken der neuen Technologien zu diskutieren und das Bewusstsein für einen kritischen Umgang mit KI-generierten Inhalten zu stärken.
Bildquelle: Jörg Sovinz
Deepfakes erkennen und interaktiver Parcours zur digitalen Resilienz
Die Besucher:innen konnten an unserem Stand auf interaktive Weise erfahren, welche Herausforderungen Deepfakes und Desinformation mit sich bringen. In einem Quiz versuchten sie, echte Bilder von KI-generierten Deepfakes zu unterscheiden, und lernten dabei typische Hinweise kennen, die beim Erkennen manipulierter Inhalte helfen können. In einem interaktiven Parcours beantworteten sie Fragen zu ihrer Mediennutzung, Technikaffinität und ihrem Wissen über Deepfakes und erhielten darauf basierend ihren persönlichen „Resilienztyp“. Gleichzeitig gab der Stand Einblick in unsere Forschung an der Universität Zürich: Die eingesetzten Experimente und Daten stammen aus aktuellen Studien und machten anschaulich, wie wir Deepfakes, Desinformation und digitale Resilienz wissenschaftlich untersuchen.
Bildquelle: Linards Udris