Analyse zum Angebot von Onlinemedien in der Schweiz
Im Auftrag des BAKOM führte das fög 2023 und 2025 eine Untersuchung des Online-Medienangebots in der Schweiz durch. Ziel war, herauszufinden, wie es um den Online-Journalismus in der Schweiz steht. Dazu wurden die Schweizer Onlinemedien im Sinne eines "Mapping" gesammelt und nach strukturellen und inhaltlichen Merkmalen klassifiziert, darunter auch Nutzungszahlen. Mit einer Kurzbefragung bei den erfassten Onlinemedien wurden ergänzend Einschätzungen und Auskünfte aus der Medienpraxis erhoben.
Die Analyse umfasste 2025 346 Onlinemedien, 100 haben sich an der Befragung beteiligt. 2023 wurden noch 353 gezählt. Rund drei Viertel dieser Medien haben ein Pendant im Print- oder Rundfunkbereich, ein Viertel sind reine Onlinemedien. Ihre Bedeutung hat in den letzten Jahren leicht zugenommen. Es gibt nur wenige Angebote, die eine sehr hohe Reichweite erreichen, die meisten werden relativ wenig genutzt. Dominant sind die grossen Medienhäuser, und zwar sowohl bei der Nutzung der Webseiten als auch auf anderen untersuchten Plattformen Facebook, X, Instagram und TikTok. Die meisten Onlinemedien verfügen über sehr beschränkte Ressourcen. Werbung ist die häufigste Finanzierungsform, Einnahmen von Nutzer:innen sind ebenfalls wichtig. Danach folgen Spenden z.B. mittels Crowdfunding, aus Rundfunkbeiträgen oder von der öffentlichen Hand. Eine Mehrheit der Onlinemedien gab in der Befragung an, dass sie "dieses Jahr" mehr Investitionen in eigene Kanäle wie Webseiten, Apps oder Newsletter planen.
Zum gesamten Bericht auf der Webseite des Bundesamts für Kommunikation BAKOM.