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Professor:innen gegen die SRG-Initiative

Über 800 Professorinnen und Professoren aus allen Sprachregionen und Disziplinen der Schweiz haben eine öffentliche Erklärung gegen die sogenannte Halbierungsinitiative veröffentlicht. Sie warnen eindringlich vor den Folgen einer Halbierung des Budgets der SRG SSR und sprechen sich klar für einen starken medialen Service public aus. Fög-Direktor Mark Eisenegger ist unter den Erstunterzeichnenden.

Die Unterzeichnenden betonen, dass vielfältige und unabhängige Medien eine zentrale Voraussetzung für das Funktionieren der direkten Demokratie sind. Ein gut finanzierter medialer Service public trage wesentlich zu politischem Wissen, zur Qualität der öffentlichen Debatte und zur Versorgung aller Sprachregionen mit verlässlichen Informationen bei. Forschungsergebnisse zeigen zudem, dass er sich auch positiv auf das Angebot privater Medien auswirkt.

Eine Annahme der Halbierungsinitiative würde laut den Professor:innen zu massiven Einschnitten im publizistischen Angebot führen, insbesondere in kostenintensiven Bereichen wie Information, Kultur, Bildung, eigenproduzierter Fiktion und Dokumentarfilmen, aber auch in den verschiedenen Sprachregionen. Private Medien könnten diese Lücken nicht schliessen, was das Schweizer Mediensystem insgesamt schwächen würde.

Prof. Dr. Mark Eisenegger, Direktor des fög, gehört zusammen mit 20 weiteren Kolleg:innen zu den Erstunterzeichnenden der Erklärung. Die Forschung des fög unterstreicht seit Jahren die Bedeutung eines starken medialen Service public als demokratische Infrastruktur. 

Die mittlerweile über 800 Professor:innen aus der ganzen Schweiz lehnen die SRG-Initiative entschieden ab und fordern eine breite gesellschaftliche Diskussion über die zukünftige Ausgestaltung des Service public in einer digitalisierten Öffentlichkeit, bevor über seine Finanzierung entschieden wird.

Hier geht es zur Initiative.
 

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